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Herz über Kopf – wenn der Verstand Pause macht

Das Leben ist kein Ponyhof, das ist bekannt.  Erwartet heut zu Tage, glaube ich, auch keiner mehr wirklich. Leistung zählt – viel Leistung. Das läßt oft wenig Blick nach rechts und links zu. Da nehme ich mich nicht aus, genau wie vermutlich Jeder andere. Aber was und wer sind wir, ohne Menschlichkeit? Wenn der Verstand aussetzt, muss doch das Herz übernehmen…

Heute morgen, las ich im Tagesspiegel online den Artikel „berlin-tegel-warum-eine-mutter-mit-kinderwagen-einen-bvg-bus-verlassen-musste“ . Mein Verhältnis zur BVG, insbesondere zu Bussen, ist ja ein allgemeinbekannt, Schwieriges. Sicher, daran ist nicht immer der Fahrer Schuld, aber er ist nunmal der „Mann an der Front“. Busse kommen entweder gar nicht oder drei auf einem Haufen und zur falschen Zeit, um dann wider nicht mehr zu kommen.

So muss es auch an diesem Tag gewesen sein, der im oben genannten Artikel beschrieben war. Auf Busse zu warten ist nie eine Freude, bei knallender Sonne und gefühlten 56 Grad – erst recht nicht. Schonmal überhaupt nicht mit Kindern. Und einen Platz (damit ist nicht der bequeme Sitzplatz gemeint) in einem öffentlichen Verkehrsmittel MIT Kinderwagen zu bekommen, ist im normalen Alltag schon wie ein Sechser im Lotto und dann nur rollende Augen, aber keine verbalen Pöbeleien abzubekommen, ist der Jack Pot. Wie oft hat man Sechser in Lotterien oder Jack Pots so im Durchschnitt? Hmmm… genau: so gut wie nie….

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